Darmkrebsrisiko bei Zöliakie?

In Deggendorf findet diese Woche eine Aufklärungsaktion zum Thema Darmkrebs mit Schirmherrschaft des Landrats Christian Bernreiter und der Oberbürgermeisterin Anna Eder statt. Im AOK-Vortrag vom Montag, den 01.03.2010 um 18.30 Uhr referierten Prof. Dr. M. Behrend, Ökotrophologin C. Katzdobler, Dr. C. Köglmeier, D. J. Kuhfahl, W. Mayer, Dr. J. Schepp, Dr. S. Schnabel und Prof. Dr. S. Wagner zum Thema.

Dickdarmkrebs ist nach wie vor die zweithäufigste Krebstodesursache. Ca. 6 % der Deutschen erkranken im laufe ihres Lebens daran. Durch Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Stuhltest oder Darmbiopsie) die spätestens ab dem 50. Lebensjahr durchgeführt werden sollen können immer mehr Betroffene frühzeitig behandelt und auch geheilt werden.

Doch was hat das mit Zöliakie zu tun? Fakt ist das bei einer nicht behandelten Zöliakie ein erhöhtes Darmkrebsrisiko vorliegt. Nach meiner persönlichen Nachfrage im Vortrag bei Herrn Prof. Dr. S. Wagner kann jeder Zöli aber beruhigt sein. Denn bei einer behandelte Zöliakie, d. h. einer strikten glutenfreien Ernährung, Beschwerdefreiheit  und einer regelmäßigen Blutkontrolle (1x jährlich) sinkt das erhöhte Risiko auf "Normalniveau" ab. Diätfehler sollten so weit wie möglich natürlich vermieden werden. Herr Prof. Dr. S. Wagner erklärte fachlich einwandfrei auch vor dem zahlreich erschienenen Puplikum (mindestens 100 Personen) was überhaupt Zöliakie bzw. Sprue ist.

Was ich für mich aus diesem Vortrag gelernt habe?

glutenfrei gesund bleiben - 30-60 Minuten Ausdauersport am Tag am besten in der Natur (Vitamin D) - nicht rauchen - 1 Glas Rotwein schadet nicht :-) - rotes Fleisch und viel Fett vermeiden - Vorsorge - Vorsorge - Vorsorge!

Bleibt gesund und munter!

Eure Roswitha

 

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